Sanctuary von V. V. James [Rezension/Werbung]




Genre: Roman
Seitenanzahl: 444
Preis: 12,90€ [D] 13,40€ [A] (Klappenbroschur)
Verlag: Heyne<
Erscheinungsdatum: 09.03.2020

Inhalt:

Der achtzehnjährige Daniel Withman ist der gefeierte Football Star und ein Mädchenschwarm. Doch bei einer Party kommt er unter mysteriösen Umständen zu Tode. Es sieht alles nach einem Unfall aus, doch bald werden Stimmen laut, das Magie im spiel gewesen sein muss. Denn seine Ex-reundin, Harper Fenn, ist die Tochter der stadtbekannten Hexe und hatte mehr als nur einen Grund, wütend auf ihn zu sein. Als die Polizei ihre Ermittlungen einleitet, steht Sanctuary kurz vor einer Hexenjagd.

Meine Meinung:

Gleich mal vorweg, ich bin begeistert. Dieses Buch ist bestimmt eines meiner Jahreshighlights. Ich habe dieses Buch geliebt und verschlungen, V. V. James hat hier etwas sehr Besonderes und Tolles geschaffen.

Ich habe eigentlich zu dem Buch gegriffen, weil es um Hexen in der heutigen Zeit geht und ich gehofft habe, das ich hier eine wirkliche magische Geschichte bekommen, aber ich habe so viel mehr bekommen. Zuerst möchte ich das einzig „schlechte“ an diesem Buch anmerken: Ich kam zeitweise ein wenig durcheinander, was die Namen und die Beziehungen untereinander angeht. Da hilft einem das Namensverzeichnis leider wenig, denn da stehen nur grobe Angaben, aber nicht wer direkt zu wem gehört und wer welche Beziehung zu wem hat.

Das Buch ist aus mehreren Perspektiven und immer in der Ich-Form erzählt. Die Kapitel sind meistens sehr kurz und somit springen wir oft zwischen den Figuren hin und her. Mir persönlich hat das gut gefallen, dann so konnten wir alle handelnden Personen sehr gut verstehen und in ihren Kopf schauen. Ich konnte so besser nachvollziehen, warum gewisse Personen so handeln oder was sie sich dabei denken. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass dies viele stört, da man oft „rausgerissen“ wird und wo anders weiter macht, man hat keine feste Person, der man folgt und wechselt sehr oft, wodurch man auch schwerer eine Bindung aufbauen kann. Mich persönlich hat das nicht betroffen, ich mochte diese ständigen Wechsel, dieses düstere, die Spannung weil man jetzt an einem ganz anderen Ort, mit einer anderen Person, in der Geschichte ist. Die Abwechslung die einem das bittet.

Was ich hier besonders gelungen fand, war die düstere Atmosphäre, die immer da war und wie aus einer kleinen Tragödie eine Hexenjagd wurde. Jeder der Charaktere hatte sein eigenes (kleines) Geheimnis, die nach und nach ans Licht kamen. Diese Dynamik durch das Gerede, durch die Gerüchte, fand ich einfach genial. Was man alles Bewegen kann, was alles passieren kann, weil jemand ein kleines Gerücht oder einen kleinen Verdacht äußert.

Die Magie war hier allerdings nicht wirklich etwas Besonderes oder sehr spezial. Es ist eher das, was man schon „kennt“, wenn man von Hexen liest. Es wurde hier kein komplett neues Magiesystem erfunden, das fand ich persönlich aber auch nicht schlecht. Denn ich denke, ein neues Magiesystem hätte mich dann total überfordert und das Buch wäre dafür dann einfach zu kurz gewesen.

Kurz und Knapp:

DDie düstere Atmosphäre und die Dynamik in dem Buch waren wirklich gut beschrieben. Die Länge der Kapitel ist sehr kurz und wir hüpfen von einer Person zu nächsten, was ich persönlich sehr gelungen fand, denn so verstehen wir jede Figur und können ihre Motive nachvollziehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kam nur oft mit den Figuren und deren Beziehung durcheinander.

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