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März 3

Sage den Wölfen ich bin Zuhause von Carol Rifka Brunt [Rezension/Werbung]




Genre: Roman
Seitenanzahl: 480
Preis: 12,00€ [D] 12,40€ [A] (Taschenbuch)
Erscheinungsdatum: 02.05.2019
Verlag: Eisele Verlag






Inhalt:

Manche Verluste wiegen so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl. ©Eisele

Meine Meinung:

Die Geschichte wird sehr langsam erzählt und es ist erschreckend zu sehen, wie Menschen damals mit HIV-Kranken umgingen. Natürlich weiß ich, dass es damals einfach so war und man nicht genügend Informationen hatte, um es besser zu wissen, trotzdem finde ich es erschreckend und ich glaube, dass es heute immer noch so ist.

Ich fand die Geschichte stellen weiße ein wenig zu langsam erzählt, es war zu viel drum herum und ich saß auf heißen Kohlen, weil ich endlich wissen wollte, was passiert oder wie es weiter geht. Das führt dann oft dazu, dass ich anfing, die Seiten zu überfliegen. Weil die Autorin immer und immer wieder Seiten lang über dasselbe Thema geschrieben hat. Ich wusste somit, worauf das ganze in dieser Szene hinauslaufen wird, den Weg dahin kannte ich nach dem ersten Mal bereits. Natürlich habe ich, sobald ich gemerkt habe, ich wurde unaufmerksam noch mal gelesen, um sicherzugehen, dass ich jetzt nichts verpasst habe, was mich doch in eine andere Richtung gebracht hätte. Wirklich gelungen fand ich die Zeitwechsel, die Rückblenden, so erleben wir immer mal wieder die Vergangenheit und verstehen auch immer ein wenig mehr, wie es zu der Situation kommen konnte, in der sich June jetzt befindet.

Aber ich fand die Figuren wirklich gut, dennoch bin ich mir bei gewissen Szenen nicht sicher, ob jemals ein Mensch so gehandelt hätte. Trotzdem waren sie alle toll und haben mein Herz berührt, jeder von ihnen auf eine unterschiedliche Art und Weise. Die Charaktere waren für mich die tragenden der Geschichte, alles andere war leider nicht wirklich gut. Es war oft langweilig, es kam keine Spannung auf. Einzelne Dialoge wirkten gekünstelt, aber nicht so sehr, dass es mich ernsthaft gestört hätte.

Und ab hier weiß ich auch nichts mehr zu sagen. Es gibt nicht mehr viel mehr zu sagen, denn die Geschichte ist gefüllt, mir Ausschmücken um den heißen Brei reden, zum dritten mal etwas beschreiben und so weiter. Es hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich habe es dennoch gerne gelesen und wollte natürlich wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Kurz und Knapp:

Die Geschichte wird sehr langsam erzählt, mir an vielen Stellen schon ein wenig zu langsam, ich musste wirklich aufpassen, damit ich nicht mehrere Seiten überfliege, weil die Autorin immer wieder auf dieselben Themen einging und das seitenweise beschrieben hat. Es gab viel drum herum, aber wenig Spannendes und es war eher wie ein Hinhalten und auf den Knall warten, der dann nie kam. Aber ich fand die Figuren wirklich gut, dennoch bin ich mir bei gewissen Szenen nicht sicher, ob jemals ein Mensch so gehandelt hätte. Trotzdem waren sie alle toll und haben mein Herz berührt, jeder von ihnen auf eine unterschiedliche Art und Weise.


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VeröffentlichtMärz 3, 2021 von Sabine in Kategorie "Uncategorized

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