Werbung
Januar 18

Outback von Chris Hammer [Werbung/Rezension]





Genre: Thriller
Seitenanzahl: 496
Preis: 14,99€ [D] 15,50€ [A] (Broschiert)
Erscheinungsdatum: 24.07.2019
Verlag: FISCHER Scherz







Inhalt:

Rivers End, ein Städtchen in der flirrenden Hitze des Outbacks: eiskalt eröffnet der junge Pfarrer vor der Kirche das Feuer auf seine Gemeinde. Er tötet fünf Menschen. Ein Jahr später kommt Reporter Martin Scarsden in den Ort, um über die Morde zu schreiben. Aber als er die Einheimischen befragt, begreift er, dass es mehr als eine Wahrheit gibt, was die Tat des Pfarrers angeht. Warum hat er wirklich getötet? War er ein Monster oder ein idealistischer Rächer? Welche Geheimnisse wird die ausgedörrte rote Erde von Rivers End noch freigeben? ©FISCHER Scherz

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich angesprochen. Das klang so genial, ein Pfarrer, der aus dem nichts fünf Menschen erschießt, ein Journalist, der ein Jahr später an diesen Ort fährt, um herauszufinden, was damals wirklich geschah und wie die Stadt diese Dinge heute sieht. Dann all die guten Bewertungen, es sind zwar nicht viele, aber fast alle Positiv. Doch leider ist der Funke nicht übergesprungen.

Ich habe das Buch an und für sich gerne gelesen, aber irgendwie kam nichts bei mir an. Zwischendurch hatte es mich und ich musste weiter lesen und noch ein Kapitel und noch eines. Doch das hielt nie länger als zwei Kapitel an, dann war es mit der Spannung vorbei, weil sich alles so gezogen hat. Viele Szenen wurden genauestens beschrieben, die es gar nicht gebraucht hätten. An der ein oder anderen Stelle hätte man bestimmt etwas weglassen können, ohne das es große Auswirkungen auf die Geschichte gehabt hätte. Hundert mal wurde diese unerträgliche Hitze erwähnt, die nie bei mir ankam. Es gibt Autoren, die schaffen es ein Gefühl so zu Beschreiben, das ich selbst bei 30 Grad anfange zu frieren. Leider hat Chris Hammer mir diese Hitze nicht ins Wohnzimmer gebracht.

Ich war den Figuren nicht nah genug, habe nicht mitfühlen oder mitleiden können. Die Charaktere waren zwar alle interessant und ich wollte ihre Hintergründe und ihre Umstände erfahren, wollte wissen, wieso sie heute so sind, wie sie sind. Aber ich hatte keine Bindung zu ihnen.

Viele Handlungen und Beziehungen konnte ich irgendwie nicht so recht nachvollziehen. „Warum hat Martin das jetzt getan? Was tut er da gerade? Warum macht er nicht xy?“, das ging mir regelmäßig durch den Kopf. Trotz alldem habe ich das Buch fast schon gerne gelesen. Wenn ich einmal dazu gegriffen habe, habe ich meistens gleich 50 Seiten und mehr auf einmal gelesen. Es ist irgendwie absurd mit diesem Buch. Der Schreibstil war nicht schlecht, die unzähligen Infos und Beschreibungen haben mich auch nicht aufgehalten, sie haben das Ganze nur so sehr in die Länge gezogen, das fast keine Spannung aufkam.

Kurz und Knapp:

Das Buch war wohl nichts für mich, obwohl ich es gerne gelesen habe. Es hat mich nicht wirklich gefesselt, alles war sehr lang gezogen und es wurde jedes Detail erzählt. Die Figuren waren für mich eher fremd, ich wurde nicht warm mit ihnen und konnte nicht mitfühlen. Viele der Handlungen und Beziehungen konnte ich nicht richtig nachvollziehen und habe mich nur gewundert.


Copyright 2021. All rights reserved.

VeröffentlichtJanuar 18, 2021 von Sabine in Kategorie "Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.