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August 3

Metro 2034 von Dmitry Glukhovsky [Rezension/Werbung]

Genre: Horror
Seitenanzahl: 519
Reihe: 2 von 3
Preis: 9,99€ [D] 10,30€ [A] (Taschenbuch)
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 08.12.2014

Achtung! Dies ist ein zweiter Band, somit könnte alles nachfolgende Spoilern!








Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 2034. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des U-Bahn-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat …
An der Station Sewastopolskaja, die seit Tagen von der Verbindung zur Großen Metro abgeschnitten ist, taucht der geheimnisvolle Brigadier Hunter auf. Er nimmt den einsamen Kampf gegen die dunkle Bedrohung auf, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen, und bricht zu einer gefährlichen Expedition in die Tiefen des Tunnelsystems auf. An seiner Seite steht Homer, ein alter, erfahrener Stationsbewohner, der die Metro und ihre Legenden kennt wie kein anderer – und der seine Lebensaufgabe darin sieht, ihre Geschichte aufzuschreiben. Als die beiden auf die 17-jährige Sascha treffen, glaubt Homer, er habe in dem gebrochenen Helden und dem Mädchen das perfekte Paar für sein Epos gefunden – aber er darf sie in der Gefahr keine Sekunde aus den Augen lassen.
Dies sind die Abenteuer von Hunter, ehemaliger Soldat und nun einsamer Kämpfer gegen die dunkle Bedrohung, der sich die Bewohner der Metro gegenübersehen. ©Heyne<

Meine Meinung

Es ist jetzt bestimmt schon 2 Wochen her, dass ich dieses Buch beendet habe, doch ich weiß bis jetzt nicht was ich euch eigentlich erzählen soll, denn Metro 2034 ist keine direkte Fortsetzung zu Metro 2033, wir kennen zwar die Stationen und die Situation der Personen in der Metro bereits, aber wir haben eine ganz andere Handlung und verfolgen ganz andere Personen, die wir entweder fast gar nicht oder gar nicht kennen. Für mich wirkte alles wild durcheinander gewürfelt und ich habe bis zum Ende den Sinn der Geschichte nicht wirklich verstanden.

Ich mus sagIch muss sagen, dass mir Hunter hier eher unsympathisch ist, man sieht ihn nicht oft, er wirkt eher wie eine Nebenfigur, und wenn man ihn dann trifft, tritt er eher nicht sehr liebenswert auf. Daher war es mir fast unmöglich, ein halbwegs klares Bild von Hunter zu bekommen, da er so selten im Mittelpunkt steht bzw. überhaupt erwähnt wird. Manchmal war er recht unglaubwürdig und ich habe, einige seiner Handlungen null nachvollziehen könne, ich habe zum Beispiel nicht ganz verstanden, warum er ausgerechnet Homer mit nimmt auf diese Reise. Die meiste Zeit verbringen wir bei Homer und dann bei Sascha. Ich habe viele Handlungen in diesem Buch nicht verstanden. Warum Homer schreibt, bzw. schreiben möchte und was er da eigentlich schreiben will. Für mich war das alles ein wenig wirr und er hat gewisse Gedanken auch immer wieder verworfen und neue Ideen gehabt und ich habe da irgendwann nicht mehr ganz durchgeblickt. Auch habe ich nicht verstanden, warum sie Sascha jetzt mitnehmen.

Die Geschichte hatte keine Spannung, weil sehr viel aus Selbstdialogen besteht. Homer schweift in seinen Gedanken ständig ab und man bekommt keinen Gedanken von ihm so wirklich zu fassen. Durch die ständigen Selbstdialoge ist es auch so, das die Geschichte „endlich“ weiter geht, es passiert was und dann verliert sich Humer plötzlich wieder in seinen Gedanken zu der Geschichte, die er schreiben will. Der Spannungsbogen fehlte mir hier ein wenig, da die „Bedrohung“ erst sehr spät klar wird und noch viel später erst so richtig greifbar.

Der Schreibstil ist wieder genauso „besonders“ wie in Metro 2033, sehr ausschweifend, aber trotzdem gut. Nur konnte der Schreibstil hier leider nichts mehr retten, denn wir hatten keine Geschichte und keine Spannung.

Kurz und Knapp:

Metro 2034 ist keine direkte Fortsetzung zu Metro 2033, das war auch in Ordnung so, dennoch kann Band zwei nicht mit Band eins mithalten. Die Charaktere waren allesamt seltsam, nicht greifbar und verloren sich in ihren Gedanken. Hunter, denn wir eigentlich folgen, wird nie erwähnt und läuft eher wie eine Nebenfigur durch die Geschichte. Durch die immer wieder kehrenden Selbstdialogen entsteht keine Spannung oder diese wird davon unterbrochen. Viele Handlungen habe ich nicht ganz nachvollziehen können. Eher eine schwache Fortsetzung.

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VeröffentlichtAugust 3, 2020 von Sabine in Kategorie "Horror", "Rezension

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