Lesemonat Januar 2021 [Werbung]

Hallo ihr Bücherverrückten! 🙂

Der erste Monat im Jahr hat zumindest büchertechnisch sehr gut für mich begonnen. Ich hatte wieder einige Bücher dabei, die mich richtig begeistert haben und wahrscheinlich sogar ein Jahreshighlight. Einmal ganz kurz zu den Zahlen, dann gehe ich wie immer etwas näher auf die einzelnen Bücher ein. Und ich weiß, ich bin sehr spät dran, aber ich hatte privat einiges um die Ohren, höllische Zahnschmerzen (die ich immer noch habe), daher kommt er erst jetzt, aber lieber zu spät als gar nicht oder?

Gelesene Bücher: 6
Gelesene Seiten: 2.932
Durchschnitt am Tag: 95

Still Alice von Lisa Genova




Alice Leben ändert sich schlagartig, als sie die Diagnose Alzheimerkrankheit bekommt. Sie ist doch erst fünfzig. Machtlos muss sie und ihre Familie dabei zusehen, wie sie immer mehr vergisst. Wie alle Strategien nicht mehr greifen und Alice sich verändert.










Das Thema des Buches hat mich sehr beschäftigt und ich habe viel darüber mit meinem Umfeld gesprochen und viel dazu gelesen. Die Geschichte wurde gut erzählt, ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und wie schnell es geht, wie lang es noch dauert, bis Alice sich ganz verloren hat. Dennoch ging mir Lisa Genova leider zu wenig in die Tiefe, ich habe zu wenig erfahren, wie sich die Angehörigen fühlen und was das ganze mit diesen macht. Mir wurde zu wenig auf die Gefühle/Gedanken/Ängste der Familie eingegangen. Die Charaktere waren für mich alle eher Blas und nicht greifbar. Sie haben keine Emotionen hervorgerufen und ich fand sie alle nicht unsympathisch, aber auch nicht direkt sympathisch.

Die ganze Rezension

Forbidden von Tabitha Suzuma




Maya und Lochan verlieben sich unsterblich ineinander. Doch ihre Liebe darf nicht sein, denn die beiden sind Geschwister. Gemeinsam versuchen sie die Familie zusammenzuhalten. Ihre Mutter wendet sich lieber dem Alkohol und ihrem neuen Freund zu und so sind die beiden alleine und müssen sich um ihre drei jüngeren Geschwister kümmern. Dabei kommen sie sich immer nähe. Aber kann diese Liebe eine Zukunft haben?








Das Buch ist besonders, man wünscht Maya und Lochan alles Glück dieser Welt und hofft so sehr, das sie sich Lieben dürfen, das sie einen Weg finden, um glücklich zu sein, doch gleichzeitig habe ich mit mir selbst gekämpft. Ich wusste, dass es eigentlich verboten ist, ich wusste, was passieren könnte, wenn Maya unabsichtlich schwanger werden würde. Aber umso mehr ich die beiden ins Herz schloss, umso mehr wünschte ich ihnen ihre Liebe und ihr Glück. Mit Lochan konnte ich sehr gut mitfühlen, ich bin mit ihm wirklich durch Situationen gegangen und bekam schwitzige Hände und mir blieb die Luft weg. Mit Maja wurde ich leider nicht so richtig warm.

Die ganze Rezension

Die Warheit über den Fall Harry Quebert von Joel Dicker




Nach dreiunddreißig Jahren landet das kleine amerikanische Städtchen Aurora wieder mal in allen Medien. Die Leiche des Mädchens, das vor dreiunddreißig verschwunden ist, wird im Garten des Bestsellerautors Harry Quebert gefunden. Als dieser auch noch zu gibt ein Verhältnis mit dem Mädchen gehabt zu haben, ist die ganze Stadt in Aufregung. Der einzige, der noch von seiner Unschuld überzeugt ist, sein ehemaliger Schüler Marcus Goldman, der mitten in einer Schreibblockade steckt. So fährt Marcus nach Aurora, um herauszufinden, was damals im Sommer 1975 wirklich passiert ist.







Dieses Buch taucht wahrscheinlich am Ende des Jahres in meinen Highlights wieder auf. Es hat mich wieder dazu gebracht, das ich in einem Fall Miträtsel. Ich habe das Buch wirklich genossen, denn nichts war so, wie es scheinte und trotzdem hat am Ende alles Sinn ergeben. Joël Dicker erzählt die Geschichte eher langsam mit vielen Details, aber genau das hat dieses Buch so grandios gemacht. Dadurch konnte ich mir alles Vorstellen und habe gewisse Figuren/Zusammenhänge besser verstanden. Ich war mit Marcus in Aurora und haben versucht, diesen Fall zu lösen. Die Figuren sind sehr gut gemacht mit vielen Facetten und Tiefgang. Sie waren keine graue Masse und austauschbar, auch wenn ich ein paar von ihnen am liebsten manchmal ganz fest geschüttelt hätte.

Die ganze Rezension

Sag ihr, ich war bei den Sternen von Dani Atkins




Stell dir vor, an deiner Seite steht der Mann, den du liebst. Du spürst seine Hand in deiner, und sie passt perfekt in deine. Es ist sein Lächeln, das dich morgens weckt. Die Zukunft gehört euch beiden, ihr werdet heiraten. Und in deinem Bauch wächst euer Kind heran. Allein der Gedanke daran lässt dein Herz überlaufen vor Glück.
Doch dann: ein unachtsamer Schritt. Ein abgelenkter Autofahrer. Ein schrecklicher Unfall.
Du fällst in einen tiefen Schlaf. Und während du schläfst, geht das Leben einfach weiter. Wenn du erwachst, wird nichts mehr so sein wie zuvor. Denn dein Happy End gehört nun einer anderen … ©Knaur




Ich weiß gar nicht so genau, was ich euch zu dem Buch erzählen soll. Es hat mich beim Lesen berührt und mich zum Nachdenken angeregt. Aber es blieb nichts hängen. Ich kann die Geschichte noch in groben Zügen zusammen fassen, aber da sind keine Gefühle oder genauen Erinnerungen mehr. Ich fand das Buch beim Lesen echt nicht schlecht, ich konnte alle Figuren irgendwo verstehen und habe das gerne verfolgt, das Ende hat mich wirklich berührt und ich hätte gerne ein anderes Ende gehabt, aber das was auch schon. Aber ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von der Autorin anschauen, denn das hier hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn nichts hängen blieb.

Asche und Glut von Malorie Blackman



ACHTUNG 2 TEIL EINER REIHE! KANN SPOILER ENTHALTEN

Persphone Mira Hadley, genannt Sephy, ist eine Alpha – privilegiert aufgewachsen in einer Welt, in der die Alphas das Sagen haben. Die Gruppe der Zeros hingegen wird wie Bürger zweiter Klasse behandelt. Sephy hat eine Tocher von Callum, einem Zero. Und sie ist schuld daran, dass Callums Familie alles verloren hat. Das findet zumindest Jonathan, Callums Bruder. Und dafür wird Sephy bezahlen müssen … ©FISCHER KJB







Ich fand den ersten Teil besser. Das hier wirkte für mich wie ein Lückenfüller, um eine Trilogie draus machen zu können. Es gibt keine wirkliche Geschichte, es passiert nicht viel. Natürlich, der Rassismus ist auch hier wieder sehr stark Thema, aber viel mehr Thema gibt es hier nicht. Sephy versingt hier eigentlich nur in Selbstmitleid, tut Dinge, die ich absolut nicht nachvollziehen kann. Außerdem mag ich Jonathan nicht wirklich, ich habe ihn schon im ersten Band nicht leiden können, das wurde hier auch nicht besser.

Sophias Träume von Corina Bomann



ACHTUNG BAND 2 EINER REIHE! KÖNNTE SPOIER ENTHALTEN!

New York, 1932. Sophia hatte nicht erwartet, je wieder glücklich zu sein. Nachdem sie in Paris ihr Kind verloren hatte, war sie verzweifelt. Doch in New York blüht sie auf: Ein Angebot von der charismatischen Elizabeth Arden bietet ihr eine unerwartete Chance. Unversehens gerät Sophia damit mitten in den „Puderkrieg“, der zwischen Elizabeth Arden und Helena Rubinstein tobt. Plötzlich stehen ihre Liebe, ihre Zukunft und ihr Glück auf dem Spiel. ©ullstein







Das Buch hat mich wieder sehr gut unterhalten, wobei ich auch hier leider sagen muss, es füllte sich an wie ein Lückenfüller. Es passierte nicht viel, was wir nicht schon aus Band eins kannten. Die Abläufe wiederholen sich mit neuen Situationen und Umständen. Aber wirklich Neues, Aufregendes ist nicht passiert. Trotzdem habe ich mit Sophia mitgefühlt und gelitten. Ich habe überlegt, was ich wohl in ihrer Situation gemacht hätte und habe die Beschreibungen von Orten in mich aufgesogen. Ich konnte mir auch in diesem Teil die Orte zu dieser Zeit sehr gut vorstellen, egal ob es die Stadt, das Schiff oder ein Haus war. Die Autorin schafft es, mich zwischen die Buchdeckel zu ziehen.

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