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Februar 3

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joël Dicker [Rezension/Werbung]





Genre: Krimi
Seitenanzahl: 723
Preis: 12,00€ [D] & 12,40€ [A]
Erscheinungsdatum: 02.05.2016
Verlag: Piper






Inhalt:

Nach dreiunddreißig Jahren landet das kleine amerikanische Städtchen Aurora wieder mal in allen Medien. Die Leiche des Mädchens, das vor dreiunddreißig verschwunden ist, wird im Garten des Bestsellerautors Harry Quebert gefunden. Als dieser auch noch zu gibt ein Verhältnis mit dem Mädchen gehabt zu haben, ist die ganze Stadt in Aufregung. Der einzige, der noch von seiner Unschuld überzeugt ist, sein ehemaliger Schüler Marcus Goldman, der mitten in einer Schreibblockade steckt. So fährt Marcus nach Aurora, um herauszufinden, was damals im Sommer 1975 wirklich passiert ist.

Meine Meinung:

Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dieses Buch werdet ihr in meinen Highlights wieder sehen. Denn mich hat das Buch begeistert, natürlich hatte es ein oder zwei Dinge, die mich zumindest zwischendurch, ein wenig gestört haben. Aber ich find das Buch trotzdem grandios und habe mir bereits alle anderen Bücher von dem Autor auf die Wunschliste gesetzt und hoffe, das mir alle andere genau so gut gefallen und das er noch viele Jahre gute Bücher schreibt. Außerdem habe ich wirklich nach dem Buch gesucht, das Harry Quebert geschrieben hat und von dem wir so einiges zu hören bekommen, aber ich habe es leider nicht gefunden. Würde es dieses Buch wirklich geben, hätte ich es mir wahrscheinlich sofort gekauft. Ich wäre ja dafür das Joël Dicker unter dem pseudonym Harry Quebert dieses Buch schreibt.

Das war eines der wenigen Bücher, die mich in letzter Zeit wieder dazu gebracht haben, mit zu rätseln. Ich habe mit Marcus die Infos gesichtet, bin verschiedene Personen im Kopf durchgegangen, habe überlebt, wer ist verdächtig und wer nicht. Auf die Auflösung wäre ich wahrscheinlich nie im Leben gekommen, aber ich habe das so genossen. Ich war schon lange nicht mehr so tief in einem Krimi/Thriller, dass ich mit gerätselt habe. Ich habe das ganze Buch genossen, denn nichts war wie es scheint uns, sobald ich mir ein Urteil gebildet habe und meinen Verdächtigen hatte, wurde alles wieder über den Haufen geworfen. Nichts war, wie es scheinte, dennoch ergab am Ende alles Sinn.

Joël Dicker erzählt die Geschichte eher langsam, mit vielen Details und einigen Ausschweifungen, aber genau das brauchte dieses Buch für mich. So hatte ich das Gefühl, ich wäre wirklich mit Marcus in Aurora und würde versuchen, diesen Fall zu lösen. Trotz diesen Schreibstil wurde mir auf 726 Seiten kein einziges Mal langweilig. Nie hatte ich das Gefühl, das sich etwas gezogen hätte oder zu langsam erzählt worden wäre. Ich war gefangen zwischen den Seiten und wollte nicht mehr raus. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich ungefähr eine Woche brauchen würde, um dieses Buch zu lesen, doch ich habe 4 Tage gebracht, um diese 723 Seiten zu verschlingen.

Die Charaktere könnten einen stören und das haben sie mich auch zeitweise, es gibt in dem Buch ein/zwei Figuren, die ich am liebsten mal ganz fest geschüttelt hätte. Aber gerade das hat das Buch für mich so echt gemacht. Denn auch im echten Leben begegnen wir Menschen, die wir am liebsten schütteln würden, deren Meinungen/Ansichten wir einfach nicht vertreten können. Ich habe aber einige Male meine Meinung zu gewissen Charakteren geändert, weil sie dann doch plötzlich in einem anderen Licht dargestellt werden. Alle der Figuren sind großartig gemacht, mit vielen Facetten, Tiefgang und Einzigartigkeit. Sie waren nicht alle gleich, sie waren keine graue Masse und austauschbar.

Kurz und Knapp:

Dieses Buch taucht wahrscheinlich am Ende des Jahres in meinen Highlights wieder auf. Es hat mich wieder dazu gebracht, das ich in einem Fall Miträtsel. Ich habe das Buch wirklich genossen, denn nichts war so, wie es scheinte und trotzdem hat am Ende alles Sinn ergeben. Joël Dicker erzählt die Geschichte eher langsam mit vielen Details, aber genau das hat dieses Buch so grandios gemacht. Dadurch konnte ich mir alles Vorstellen und habe gewisse Figuren/Zusammenhänge besser verstanden. Ich war mit Marcus in Aurora und haben versucht, diesen Fall zu lösen. Die Figuren sind sehr gut gemacht mit vielen Facetten und Tiefgang. Sie waren keine graue Masse und austauschbar, auch wenn ich ein paar von ihnen am liebsten manchmal ganz fest geschüttelt hätte.

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VeröffentlichtFebruar 3, 2021 von Sabine in Kategorie "Krimi", "Rezension

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