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Januar 4

Die schlechtesten Bücher 2020 [Werbung]

Hallo ihr Bücherverrückten 🙂

Heute zeige ich euch die sieben schlechtesten Bücher aus dem Jahr 2020. Ich habe die Bücher in keiner Reinfolge aufgeschrieben, sondern meistens danach, wann ich sie gelesen habe. Also nur weil das Buch als Erstes oder Letztes steht, ist es nicht das schlechteste oder „beste“.

Welche Bücher haben euch letztes Jahr so richtig enttäuscht? Welche habt ihr eventuell sogar abgebrochen? Kennt ihr eines der Bücher, das ich schlecht fand?

Das Geheimnis der weißen Mönche – Rainer M. Schröder



Der junge Jakob Tiellman hat den todkranken Bruder Anselm ins Kloster Himmerod gebracht. Doch er ahnte nicht, in welche Gefahr er sich damit begeben würde. Einige sehr ehrgeizige Kirchenmänner wollen um jeden Preis erfahren, was ihm der Sterbende Anselm anvertraut hat, doch Jakob weiß nicht, nach welcher Information die Männer suchen. Die Folter droht und Jakob begreift es gibt nur eines, das ihn retten kann, er muss das Geheimnis der weißen Mönche lüften.




Ich war so enttäuscht von diesem Buch, es hätte so gut werden können. Doch mir persönlich hat es nicht gefallen. Das ganze Buch bestand eigentlich aus „weglaufen vor dem Feind“ und Religion. Diese „Suche“ nach dem Geheimnis kam mir einfach viel zu kurz. Das Buch hätte in 100 Seiten erzählt sein können, wenn man nicht 300 Seiten vor dem Feind flüchten würde und Jakob sein Hirn benutzen würde. Ich fand es auch sehr seltsam, dass wir mit jemanden ein Abenteuer erleben, der nichts mit Religion am Hut hat, aber das in diesem Buch ständig Thema ist. Klar, er ist in einem Kloster, aber wenn der Protagonist wenig damit zu tun hat, ist es in meinen Augen nicht relevant zu erwähnen, wie die verschiednen Gebete heißen. Natürlich haben zum Beispiel die Mönche sehr gute Aussagen getätigt bezüglich des Glaubens und ich habe in diesem Moment des Lesens wohl mal kurz darüber nachgedacht, aber das reichte nicht. Einige Charaktere waren sehr anstrengend. Wirklich spannend war es auch nicht. Es hat von mir im Januar 2 Herzen bekommen.

30 Tage und ein ganzes Leben – Ashley Ream



Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war…… ©btb


Das ist das einzige Buch, das einen Stern bekommen hat. Die Geschichte war von vorne bis hinten unlogisch und hatte unzählige „Logikfehler“. Ich habe das Buch nur beendet, weil ich wissen wollte, ob sie es am Ende durchzieht. Die Protagonistin ist unsympathisch und rechtfertig quasi alles mit „Ich bin ja krank“, aber sie wirkte auch mich anders. Clementine macht im ganzen Buch auf mich keinen sonderlich depressiven oder gar suizidalen Eindruck. Gewisse explizite Szenen gingen gar nicht für mich. Ich möchte niemanden spoilern, deswegen belasse ich es dabei.

You will pay – Lisa Jackson



Camp Horseshoe, Oregon: Auf dem Geländer eines ehemaligen Jugendcamps werden menschliche Überreste gefunden. Detective Lucas Dalton, ehemaliger Betreuer, ahnt böses, sind das die zwei Mädchen, die vor 20 Jahren mitten in der Nacht spurlos verschwanden? Lucas rollt den Fall neu auf, doch niemand will etwas sagen. Bis einer nach dem anderen die Drohung „strafe muss sein“ erhält und der erste Mord passiert.





Das Buch war nicht direkt „schlecht“, es hat mich schon irgendwo unterhalten, aber es gab einfach zu viele Aspekte, die mir nicht gefallen haben, die unlogisch waren oder einfach „dämlich“. Fangen wir mal bei dem Verhalten der Protagonisten an. Es sind alle Erwachsen, trotzdem benehmen sie sich, als wären sie 15 Jahre alt und als wären die letzten 20 Jahre nie passiert. Sie sehen sich zum aller ersten mal nach 20 Jahren und es ist sofort alles wie früher. Ich habe den Klappentext umgeschrieben, aber die Stelle mit der SMS habe ich gelassen, denn besagte SMS, aus dem Klappentext, kommt erst so ca. 100 Seiten vor dem Ende des Buches. Natürlich, dieser Aspekt klingt am Klappentext genial, aber im Buch hatte es auf 100 Seiten nicht viel Möglichkeit. Zum Schluss noch etwas, was mich wirklich gestört hat. Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt und am Anfang eines jeden Kapitel stand der Ort, die Zeit und die Person. Doch dann wurde trotzdem mitten im Kapitel die Sicht geändert. Mich hat das jedes Mal so aus dem Lesefluss gerissen.

Ohne ein einziges Wort – Rosie Walsh



Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du. ©Goldmann


Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht so. Erstens fand ich Sie richtig nervig, dieses ständige hinterherrennen, nie Ruhe geben, um jede Sekunde Aufmerksamkeit kämpfen. Es wirkte auf mich manchmal schon krankhaft, überhaupt wenn man daran denkt, dass die beiden nur 7 Tage miteinander verbracht haben. Irgendwann sollte man einfach einsehen, das der andere kein Interesse hat. Der Grund für dieses „Verschwinden“ kommt erst sehr spät ans Licht, das ist okay, aber ich hätte es mir etwas eher gewünscht, dann hätte ich gewisse Handlungen eventuell eher nachvollziehen können. Denn so waren und blieben auch nach der Enthüllung viele Sachen unlogisch. Ich konnte zur Protagonsitin keine Beziehung aufbauen, ich habe sie oft nicht verstanden. In keiner Situation habe ich wirklich mitgefühlt. Das Ende hat dann alles irgendwie „zerstört“ und alles noch unglaubwürdiger gemacht, es wurde nie wirklich erklärt, warum es so ausging. Beendet habe ich das Buch eigentlich nur, weil ich wissen wollte, warum er so plötzlich ging und weil ich wissen wollte, ob sie am Ende bekommt, was sie will oder nicht.

Das letzte Opfer – Petra Hammesfahr



Alle zwei Jahre bringt ein Serienkiller eine junge Frau in seine Gewalt und tötet sie. Immer am 14. September. Seit Jahren verfolgt Thomas Scheib, Fallanalytiker beim BKA, die Spur des Mörders. Drei Leichen wurden bisher gefunden, fünf Frauen gelten als vermisst. Nur für das Jahr 1990 gibt es eine Lücke. In diesem Jahr hat die damals 18-jährige Karen einen alten Mann überfahren. Aber sie weiß nicht, wie es zu diesem Unfall gekommen ist… ©rowohlt






as Buch hatte zwar seine spannenden Momente und es wäre auch eventuell echt gut gewesen, hätte es mich nicht so verwirrt. Der Schreibstil ist schon mal sehr „sonderbar“, zumindest für einen Roman. Ich musste einige Sätze oder sogar Absätze immer wieder lesen, bis ich verstanden habe, worum es gerade eigentlich geht bzw. wie das alles zusammenhängt. Die Figuren waren mir ein wenig zu platt, ich habe immer wieder auf das Namensregister zurückgreifen müssen, weil ich die Personen nicht auseinanderhalten konnte oder nicht wusste, wer jetzt zu wem gehört. Viele Handlungen waren für mich unlogisch und sie wurden mir auch nicht erklärt. Ich habe oft nicht verstanden, warum Karen so handelt, wie sie es tut. Zu keiner der Figuren habe ich eine Bindung aufgebaut oder mitgefühlt. Es war wohl einfach nicht mein Stile.

Totenlied – Tess Gerritsen



Von einer Italienreise bringt die Violistin Julia Ansotell ein altes Notenbuch mit. Es enthält eine bislang unbekannte Walzerkompostion. Julia ist fasziniert von der aufwühlenden Melodie. Doch jedes Mal, wenn sie das Stück spielt, passieren seltsame Dinge und weil ihr keiner glauben möchte, fährt sie selbst zurück nach Italien, um zu erfahren, was es mit diesem Stück auf sich hat.







Auch das Buch war nicht wirklich schlecht, es hat mich gefesselt und ich wollte wissen, was es mit diesem Walzer auf sich hat, aber es gab einfach so viele Punkte, die sich schlecht auf die Geschichte ausgewirkt haben, so das sie mir nicht gut in Erinnerung blieb und ich damals auch nicht mehr als 2 Herzen vergeben konnte. Was mich hier ein wenig gestört hat, war das die Italienreise sehr spät im Buch anfing und sehr schnell wieder vorbei war. Ich hätte gern etwas mehr von Italien gesehen und ein Gefühl für Italien gemeinsam mit Julia entwickelt. (Das Buch hat nur 306 Seiten, daher ist das noch okay.) Das Ende war absolut nicht mein Fall, hätte Tess Gerritsen das anders gelöst, hätte das Buch eventuell 3 Herzen bekommen. Aber dieses Ende hat mir auf eine gewisse Weise etwas zerstört. Ja, es hat mich überrascht, aber wirklich gelungen fand ich es trotzdem nicht. Außerdem fand ich Julia nervig. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich sie am liebsten gepackt und geschüttelt hätte.

Hirngespenster – Ivonne Keller



Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen. ©Knauer







Das ganze Buch hat mir nichts gegeben und nichts hinterlassen. Ich hatte beim Zumachen dieses Buches keine Gedanken, Gefühle, Emotionen. Da war einfach nichts außer Kopfschütteln. Die Idee ist so genial, ich finde es so schade, dass ich mit diesem Buch nichts anfangen konnte. Ich konnte zu keinem Charakter eine Beziehung aufbauen. Silvie tut einige für mich sehr verwerfliche Dinge, Anna konnte ich nicht einschätzen, Sabina kam zu „selten“ vor, um mir ein Urteil zu bilden. Während des Lesens hatte ich ständig ein großes Fragezeichen über den Kopf und war verwirrt, es wurde zwar am Ende alles aufgelöst, aber das war für mich nicht optimal, sondern sorgte während des Lesens zu vielen Verwirrungen. Das Ende hat mir das Buch versaut, es ist etwas ganz anderes, als mir der Klappentext versprochen hat, und ich kann mit diesem Thema einfach nichts anfangen. Das Buch hatte zwar keine Längen und konnte mich Fesseln, aber eigentlich hat es mich nur enttäuscht.

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VeröffentlichtJanuar 4, 2021 von Sabine in Kategorie "Uncategorized

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