Werbung
Januar 10

Die Rache des SuB Jänner 2020 vs. 2021 [Werbung]

Hallo ihr Bücherverrückten! 🙂

Heute werfen wir gemeinsam einen Blick auf den Januar letzten Jahres und schauen, welche Neuzugänge ich bereits gelesen habe oder welche ich noch lesen muss. Wie sieht es denn bei euch aus? Was liegt bei euch schon seit einem Jahr ungelesen herum?

Die Stille meiner Worte von Ava Reed





Hannah spricht nicht mehr, seitdem ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Sie ist in der Stille ihrer Worte gefangen. Doch dann trifft sie auf Levi und dieser versucht mit aller Macht herauszufinden, wer sie wirklich ist.








Ich habe das Buch im März gelesen und es hat mir gut gefallen. Das Buch hat mich stellenweise zu tränen gerührt. Es wurde nur viel wiederholt. Oft las man dasselbe, nur wurde es dreimal anders formuliert. Ich hätte mir auch ein wenig mehr Tiefgang gewünscht, gerade was die anderen Themen in diesem Buch angeht. Mir ging zwar alles ein wenig zu schnell, aber das Buch hat nicht so viele Seiten, daher musste alles schnell erzählt werden.

Das Geheimnis der weißen Mönche von Rainer M. Schröder



Der junge Jakob Tillman hat den todkranken Bruder Anselm ins Kloster Himmerod gebracht. Doch nie hätte er sich vorstellen können, in welcher Gefahr er sich damit begibt. Denn einige sehr einflussreiche Kirchenmänner wollen um jeden Preis erfahren, was Bruder Anselm Jakob anvertraut hat. Aber Jakob ist völlig ahnungslos. Als die Folter droht, begreift Jakob, er muss das Geheimnis der weißen Mönche lüften.





Das Buch habe ich direkt noch im Januar gelesen und es war ein Flop. Mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen. Die Geschichte hätte in 100 Seiten erzählt sein können. Jakob versucht eigentlich gar nicht ein Geheimnis zu lüften, sondern läuft nur vor dem Feind davon. Wenn Jakob ein wenig nachgedacht hätte, würde es diese Geschichte gar nicht geben.

Dein finsteres Herz von Tony Parsons

Vor zwanzig Jahren trafen sieben privilegierte Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Koffeinjunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders. Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Mit jeder neuen Leiche kommt er dem Täter ein Stück näher – doch damit bringt er nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die er liebt, in tödliche Gefahr. ©basteilübbe





Das Buch habe ich noch nicht gelesen.

Im Dunkel deiner Seele von George Harrar




Als Professor Evan Brich eines Tages von der Polizei angehalten und seltsame Fragen zu einem sechzehnjährigen verschwundenen Mädchen gestellt bekommt, gerät sein Leben aus den Fugen. Völlig verzweifelt erzählt er seiner Frau davon, die hält alles für ein großes Missverständnis. Doch als dann auch noch der Lippenstift des Mädchens in seinem Auto gefunden wird, gibt es niemanden mehr, der an seine Unschuld glaubt






Auch dieses Buch habe gelesen. Leider war auch das ein Flop. Die Geschichte an sich war gut, auch wenn ich mich an fast nichts mehrt erinnern kann. Doch die Charaktere waren anstrengend, ihre Art zu sprechen, wie Unterhaltungen geführt wurden. Viele Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar. Oft habe ich den Kopf geschüttelt und mich gefragt, wie der Autor auf die Idee kam, dass das so passieren könnte. Die Sätze wirken wie aneinandergewürfelt, ohne wirklichen Zusammenhang.

Die Schwester des Tänzers von Eva Stachniak


In der Familie Nijinsky dreht sich alles nur um eines: ums Ballett. Als Bronislawa und Waslaw um 1900 in St. Petersburg aufwachsen, bewundern sie allabendlich ihre Eltern in der Garderobe, nervös vor den Auftritten, erhitzt und gelöst danach. Auch für die beiden Kinder ist der Weg vorgezeichnet: Sie werden an der kaiserlichen Ballettakademie aufgenommen – und schon bald zeigt sich, dass besonders Waslaw alle anderen überflügelt. Den Geschwistern steht eine ganze Welt offen – Paris, London, später gar New York –, eine Welt harten Trainings und geschundener Füße, aber auch des Glamours und des Ruhms … ©Suhrkamp/Insel



Das Buch habe ich direkt im Januar gelesen und es wurde ein Jahreshighlight. Ich habe eigentlich nichts mit Ballett am Hut und es interessiert mich auch nicht, doch dieses Buch hat mich begeistert. Ballett ist zwar ein Thema, aber nicht so sehr, das ich es nicht mehr verstanden hätte. Das Buch hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich muss mich zwingen, dass ich aufhöre zu lesen, bevor ich mit dem Buch in der Hand am Sofa einschlafe. Obwohl wenig direkt über Gefühle gesprochen wird, habe ich mich der Protagonsitin nah gefühlt, ich habe sie verstanden und mit ihr gelitten. Was ich nur schade fand, ist, dass man wenig aus der Zeit mitbekommt, indem das Ganze spielt. Die Polnisch/Russischen Begriffe haben mich aus dem Lesefluss gerissen, gerade am Anfang, aber man gewöhnt sich daran.

Das Flüstern der Insel von Daniel Sánchez Arévalo



Alives Ehemann kam bei einem Autounfall zu Tode. Doch Chris letzter Anruf kam von einer Landstraße, auf der er nichts zu suchen hatte. In Alice kommen Zweifel auf. War das perfekte Leben gar nicht so perfekt? Alice geht der Sache nach und besorgt sich das Videomaterial von der Strecke, diese führen sie Stück für Stück nach Robin Island, einer winzigen Insel vor der Küste von Cape Cod. Die Insel ist ihre letzte Hoffnung auf eine Antwort …






Das Buch habe ich im Februar gelesen und er hat mir ganz gut gefallen. Ich fand es spannend und gut erzählt. Doch Alice wirkte auf mich sehr labil, sie hat Dinge getan, die ich nicht verstehen konnte und das alles nur um dieses Geheimnis zu lüften. Das man weit geht, ist in Ordnung und verständlich, aber Straftaten begehen ist da schon eher etwas anders. Aber ich wollte wissen, wie es weiter geht, was dahinter steckt. Die Charaktere waren gut gemacht und meistens glaubwürdig

Ich will Brav sein von Clara Weiss


Die junge Studentin Julia findet in einer Dachgeschosswohnung in München bei Greta, einer Schauspielerin, endlich eine Bleibe. Greta ist Julia sofort sympathisch. Bis Juli auf dem Dachboden eine Leiche entdeckt und eine verstörende Botschaft eines Kindes. Hat Greta etwas damit zu tun? Je mehr Juli über die rothaarige Schauspielerin herausfindet, desto undurchsichtiger ist sie. Was an ihr ist echt, wer ist sie wirklich? Und während allmählich die Sommerhitze durch die Mauern des Hauses kriecht, raubt eine schreckliche Gewissheit Juli die Luft zum Atmen.



Das Buch war okay. Ich wusste damals recht schnell, wie es wohl ausgehen wird. Viele Sachen waren unlogisch und ich konnte sie mir bis zum Schluss nicht erklären. Aber ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, was Juli noch alles passiert/was sie entdeckt.

Totenlied von Tess Gerritsen




Von einer Italienreise bringt die Violistin Julia Ansotell ein altes Notenbuch mit. Es enthält eine bislang unbekannte Walzerkompostion. Julia ist fasziniert von der aufwühlenden Melodie. Doch jedes Mal, wenn sie das Stück spielt, passieren seltsame Dinge und weil ihr keiner glauben möchte, fährt sie selbst zurück nach Italien, um zu erfahren, was es mit diesem Stück auf sich hat.






Auch das Buch habe ich bereist gelesen und fand es nur okay. Es hat mich gefesselt und ich wollte wissen, was es mit dem Walzer auf sich hat. Aber es gab leider zu viele Punkte, die mich gestört haben, ich war zu wenig in Italien, das Ende war gar nicht mein Fall, ich fand Julia nervig und unsympathisch.

Finde mich bevor sie es tun von J. S. Monroe



Jar hat vor fünf Jahren seine Freundin durch Selbstmord verloren. Angeblich ging sie mitten in der Nacht zum Gromer Pier und springt in das tosende Wasser. Doch Jar glaubt nicht daran und klammert sich wie ein Besessener an die Vergangenheit. Und dann bekommt er plötzlich eine Nachricht von Rose. „Finde mich, Jer. Finde mich, bevor sie es tun …“ Was geschah wirklich in dieser Nacht vor fünf Jahren? Ist Rose gar nicht tot und wenn doch wer spiel dieses grausame Spiel mit Jar?




Ich empfand das Buch als sehr anstrengen. Denn Jar ist total paranoid und wirkt, als wäre er völlig neben der Spur. Die Geschichte war genauso verrückt und stellenweise verwoben. Aber sie war gut erzählt.

NOW- Du bestimmst, wer überlebt von Stephan R. Meier



Sparks Leben wurde bis vor Kurzem noch von dem intelligenten Algorithmus NOW geregelt. Er hatte alles: Gesundheit, Sex, Nahrung. Doch jetzt läuft er durch dichte Wälder, immer auf der Flucht. Denn er hat entdeckt, was hinter dem Tod seines Vaters steckt. Wie gefährlich NOW ist. Und das die Frau, die er liebte, verstoßen wurde. Jetzt muss er kämpfen, um sein Leben und um die liebe seines Lebens.






Dieses Buch habe ich bereits gelesen und es hat mir nicht gefallen. Der Schreibstil war okay, aber es war unlogisch. Mir fehlen Informationen, mir wurde nur das mitgeteilt, was als „wichtig“ erachtet wurde. Dabei hätte ich zum Beispiel gerne gewusst, wie es den anderen Leuten ergeht. Ich konnte diesem Buch leider nichts abgewinnen.

Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen von Agustin Martinz




Vor fünf Jahren sind die beiden elfjährigen Mädchen Ana und ihre Freundin Lucia spurlos verschwunden. Niemand glaubt das die beiden noch leben. Doch dann wird Ana bewusstlos in einer Schlucht gefunden. Die Polizei lässt sofort alle Straßen sperren, führt eine große Suchaktion durch, doch die Berge und die Menschen in Monteperdido schweigen.






Das Buch war ganz gut. Ich habe es gerne gelesen, aber es hatte seine Schwächen. Die Kapitel waren viel zu lang. Die Spannung wurde immer wieder unterbrochen durch Perspektiven wechsel und nicht wirklich spannende Handlungsstränge. Auch haben wir hier mal wieder alle möglichen Polizeiklischees.

Into the water von Paula Hawkins


»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …©blanvalet



Auch das Buch ist gelesen, ich fand es allerdings nur okay. Der Schreibstil war gut und die Geschichte an und für sich auch. Aber mich hat gestört, dass dieses Buch aus gefühlt 100 Sichten erzählt wird und man somit alles doppelt und dreifach liest. Die Auflösung war dann auch eher „schnell, schnell, Hauptsache einfach.“

30 Tage und ein ganzes Leben von Ashley Ream

Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war…… ©randomhouse



Das war einer meiner Jahresflops. Die Geschichte war von vorne bis hinten unlogisch und hatte unzählige „Logikfehler“. Die Protagonistin ist unsympathisch und rechtfertig quasi alles mit „Ich bin ja krank“, aber sie wirkte auf mich anders. Clementine macht im ganzen Buch auf mich keinen sonderlich depressiven oder gar suizidalen Eindruck. Gewisse explizite Szenen gingen gar nicht für mich.

Wo ist Emma? von Steena Holmes


Vor zwei Jahren verschwand die damals dreijährige Emma spurlos. Megan macht sich seit dem verrückt und gibt die Suche nach ihrer kleinen Tochter nicht auf, doch das entfernt sie immer mehr von ihrer Familie und ihren Freunden. Zur selben Zeit wunder sich Jack, warum seine Frau Dottie immer so verschwiegen ist, wenn es um ihre Enkeltochter Emmie geht. Jacks und Megans Welten kreuzen sich auf einem Jahrmarkt, wo Megan zufällig ein Foto von einem kleinen Mädchen auf den Schultern ihres Opas knipst.






Die „Auflösung“ war mir von Anfang an klar, daher kam zwar wenig Spannung auf, dennoch fand ich die Geschichte gut geschrieben, sie lies sich schnell und flüssig lesen. Für mich hatte das Buch allerdings einige gravierende Logikfehler.

Fazit:

Ich „muss“ im Januar also ein einziges Buch lesen und zwar „Dein finsteres Herz“. Allgemein waren die Bücher, die ich im Januar 2020 gekauft habe, wohl nicht die besten. Aber ich freue mich auf das Buch und hoffe, das mir das gefallen wird.


Copyright 2021. All rights reserved.

VeröffentlichtJanuar 10, 2021 von Sabine in Kategorie "Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.